Buchbesprechung: Pop-Up! von Helen Hiebert

Pop-Ups sind bewegliche Papierelemente, die man drehen, aufklappen oder ziehen kann; oft entfalten Pop-Ups beim Aufklappen eine dreidimensionale Form. Diese Kunstform geht bis ins 13. Jahrhundert zurück und findet auch heute noch v.a. in Kinder- und Kunstbüchern sowie Klappkarten Anwendung.

Schon seit längerer Zeit wollte ich mich eingehender mit Pop-Ups beschäftigen, als mir das Buch „Pop-Up!“ von Helen Hiebert in die Hände gefallen ist. Das Buch bietet eine kurze, übersichtliche Einführung in das Thema „Pop-Up“ und vermittelt solides Grundlagenwissen für Newbies wie mich.

Hiebert umreißt in einem kurzen Abschnitt die Geschichte der Pop-Up-Kunst und stellt wichtige Begriffe, das richtige Handwerkszeug und Material für die Papierarbeiten vor. Sie zeigt verschiedene Konstrunktionstechniken und Pop-Up-Mechanismen, die man für die Umsetzung von Pop-Ups benötigt.

Im  Buch werden insgesamt 15 Pop-Up-Projekte von verschiedenen Papieringenieuren vorgestellt, die man in Schritt-für-Schritt-Anleitungen nachbasteln kann. Die Vorlagen für alle 15 Projekte kann man für seine eigenen Pop-Ups aus dem Buch kopieren und verwenden.

Die meisten der 15 Projektvorschläge finde ich ganz nett, aber nicht sehr spektakulär. Im dritten Teil des Buchs, in der Pop-Up-Galerie, werden verschiedene Pop-Up-Künstlerinnen mit ihren Arbeiten vorgestellt, von denen ich einige sehr interessant fand. Allerdings gibt es zu diesen Pop-Ups im Buch keine Anleitungen.

Wer mehr zum Thema Pop-Up wissen möchte, findet im Buch einige Links und Literaturvorschläge.

Update: In meiner Ausgabe ist die Anleitung für eine Valentinskarte fehlerhaft. Die Bilder sind nicht vollständig, so dass ich dieses Pop-Up-Projekt und seine Mechanik leider nicht nachvollziehen kann.

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F A Z I T

Das Buch „Pop-up!: Spielerische Projekte für dreidimensionales Papierdesign“ bietet eine übersichtliche Einführung in das Thema „Pop-Up“ und vermittelt Grundlagenwissen sowie einfache Anleitungen für einfache Pop-Up-Projekte. Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte und auf der Suche nach tollen Pop-Up-Künstlern ist, findet hier erste Quellen. Schade, dass auf dem Buchumschlag auch Pop-Up-Objekte aus der Pop-Up-Galerie in Kapitel 3 abgebildet sind, zu denen es im Buch keine Anleitung gibt. Ich war etwas enttäuscht, dass ich die gefalteten geometrischen 3D-Objekte vom Einband mit Hilfe dieses Buchs nicht nachbauen kann.

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Die Autorin Helen Hiebert ist eine renommierte Papierkünstlerin und stellt auf ihrem Blog regelmäßig Papiere, Projekte und Künstler vor.

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